Die Geschichte spielt in rund dreissig Jahren: Der letzte Vertreter einer Art grosser wilder Säugetiere stirbt vor den Augen zweier Menschen, die ihn beobachten, einer Frau und eines Mannes. Sein tragisches Verschwinden begleitet für die Dauer des Stücks die Agonie der Worte, um die Stille auszugraben …
ANIMAUX ist eine theatrale Reflexion über den Menschen, vor allem aber eine Ode an die Natur und die Tiere. Es geht darum, über das Ende unserer Welt und des Lebendigen nachzusinnen, das uns zahlreiche Wissenschaftler·innen und Denker·innen vorhersagen.
Für dieses Stück hat sich Julien Mages vom wissenschaftlichen und philosophischen Denken rund um Tier- und Umweltschutz genährt, aber auch von seiner Leidenschaft für Tiere. Beim Aufbau des Projekts wollte er so nah wie möglich am Gedicht bleiben. Die Musikalität der Worte und der Stil wechseln bisweilen von naiver Lyrik zu ganz konkreten, dichten und kompromisslosen Dialogen über die absolute Herrschaft einer Art über alle anderen. Es ist ein Stück ohne Botschaft und ohne Moral, aber offen für die Beschreibung des Lebendigen und seiner Agonie
